Zitare

Antike

800 v.Chr. – 600

56 Zitate

Gerechtigkeit ist, das Seine zu tun.

Platon 375 v.Chr. ·Politeia

Der Anfang ist bei jedem Werk das Wichtigste.

Platon 375 v.Chr. ·Politeia

Denn dies ist ganz besonders die Verfassung eines Philosophen: das Staunen. Einen anderen Anfang der Philosophie gibt es nicht als diesen.

Platon 369 v.Chr. ·Theaitetos

Toren — sie wissen nicht, um wieviel die Hälfte mehr ist als das Ganze.

Hesiod 700 v.Chr. ·Erga kai hemerai (V. 40)

Vor die Tugend haben die unsterblichen Götter den Schweiß gesetzt.

Hesiod 700 v.Chr. ·Erga kai hemerai (V. 289-290)

Zuerst nun entstand das Chaos.

Hesiod 700 v.Chr. ·Theogonia (V. 116)

Staub und Schatten sind wir.

Horaz 13 v.Chr. ·Carmina (IV, 7, 16)

Ich habe ein Monument errichtet, dauerhafter als Erz.

Horaz 23 v.Chr. ·Carmina (III, 30, 1)

Wer begonnen hat, hat die Hälfte schon vollbracht: wage es zu wissen, beginne!

Horaz 20 v.Chr. ·Epistulae (I, 2, 40-41)

Pflücke den Tag, traue so wenig wie möglich dem nächsten.

Horaz 23 v.Chr. ·Carmina (I, 11, 8)

Das Wohl des Volkes sei das oberste Gesetz.

Marcus Tullius Cicero 50 v.Chr. ·De legibus

Die Geschichte ist Zeugin der Zeiten, Licht der Wahrheit, Leben der Erinnerung, Lehrerin des Lebens, Botin der Vergangenheit.

Marcus Tullius Cicero 55 v.Chr. ·De oratore

Wem zum Vorteil?

Marcus Tullius Cicero 80 v.Chr. ·Pro Sex. Roscio Amerino

O Zeiten, o Sitten!

Marcus Tullius Cicero 63 v.Chr. ·In Catilinam I

Wir haben zwei Ohren und nur einen Mund, damit wir mehr hören und weniger reden.

Epiktet 130 ·Fragmente (überliefert bei Stobaios)

Von den Dingen liegt einiges in unserer Macht, anderes nicht in unserer Macht.

Epiktet 125 ·Encheiridion

Nicht die Dinge beunruhigen den Menschen, sondern die Urteile über die Dinge.

Epiktet 125 ·Encheiridion

Manche sagen, ein Reiterheer, andere ein Fußvolk, andere eine Flotte sei auf der schwarzen Erde das Schönste — ich aber: das, was man liebt.

Sappho 580 v.Chr. ·Sappho-Fragmente (LP 16)

Der scheint mir gleich den Göttern zu sein, der dir gegenüber sitzt und dich nahe süß sprechen hört

Sappho 580 v.Chr. ·Sappho-Fragmente (LP 31)

Der Freund ist ein zweites Selbst.

Aristoteles 340 v.Chr. ·Nikomachische Ethik (1166a 31)

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling.

Aristoteles 340 v.Chr. ·Nikomachische Ethik (1098a 18)

Der Mensch ist von Natur ein staatenbildendes Lebewesen.

Aristoteles 340 v.Chr. ·Politik (1253a 2)

Alle Menschen streben von Natur nach Wissen.

Aristoteles 340 v.Chr. ·Metaphysik (A 1, 980a 21)

Nimm und lies.

Augustinus von Hippo 400 ·Confessiones

Liebe, und tu, was du willst.

Augustinus von Hippo 407 ·In Iohannis epistulam ad Parthos tractatus

Was also ist Zeit? Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich es; wenn ich es einem Fragenden erklären will, weiß ich es nicht.

Augustinus von Hippo 400 ·Confessiones

Du hast uns auf dich hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir.

Augustinus von Hippo 400 ·Confessiones

Die Natur liebt es, sich zu verbergen.

Heraklit 480 v.Chr. ·Heraklit-Fragmente (DK 22 B 123)

Krieg ist Vater aller Dinge und aller Könige.

Heraklit 480 v.Chr. ·Heraklit-Fragmente (DK 22 B 53)

Der Charakter ist dem Menschen sein Daimon.

Heraklit 480 v.Chr. ·Heraklit-Fragmente (DK 22 B 119)

In dieselben Flüsse steigen wir und steigen wir nicht; wir sind und sind nicht.

Heraklit 480 v.Chr. ·Heraklit-Fragmente (DK 22 B 49a)

Ich weiß eins: niemand fehlt freiwillig.

Sokrates 380 v.Chr. ·Protagoras (über Platon)

Kriton, dem Asklepios schulden wir noch einen Hahn; gebt ihn ihm und vergesst es nicht.

Sokrates 399 v.Chr. ·Phaidon (über Platon)

Ein nicht-geprüftes Leben ist für einen Menschen nicht lebenswert.

Sokrates 399 v.Chr. ·Apologie des Sokrates (über Platon)

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Sokrates 399 v.Chr. ·Apologie des Sokrates (über Platon)

Alles, Lucilius, ist fremd; nur die Zeit gehört uns.

Lucius Annaeus Seneca 65 ·Epistulae morales ad Lucilium

Leben, Lucilius, ist Kriegsdienst.

Lucius Annaeus Seneca 65 ·Epistulae morales ad Lucilium

Muße ohne Bildung ist Tod und das Grab eines lebenden Menschen.

Lucius Annaeus Seneca 65 ·Epistulae morales ad Lucilium

Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.

Lucius Annaeus Seneca 65 ·Epistulae morales ad Lucilium

Daß Schwaches das Starke besiegt und Weiches das Harte besiegt, weiß jedermann auf Erden, aber niemand vermag danach zu handeln.

Lao Tzu 400 v.Chr. ·Daodejing

Wer andre kennt, ist klug. Wer sich selber kennt, ist weise.

Lao Tzu 400 v.Chr. ·Daodejing

Eine tausend Meilen weite Reise beginnt vor deinen Füßen.

Lao Tzu 400 v.Chr. ·Daodejing

Wenn drei Menschen gehen, muss einer davon mein Lehrer sein.

Konfuzius 500 v.Chr. ·Lunyu (Gespräche)

Was dir selbst unerwünscht ist, füge auch keinem anderen zu.

Konfuzius 500 v.Chr. ·Lunyu (Gespräche)

Lernen, ohne zu denken, ist eitel, denken, ohne zu lernen, ist gefährlich.

Konfuzius 500 v.Chr. ·Lunyu (Gespräche)

Was man weiß, als Wissen gelten lassen, was man nicht weiß, als Nichtwissen gelten lassen: das ist Wissen.

Konfuzius 500 v.Chr. ·Lunyu (Gespräche)

Bald wirst du alles vergessen haben; bald werden alle dich vergessen haben.

Marc Aurel 180 ·Selbstbetrachtungen

Die beste Rache ist, nicht zu werden wie dein Feind.

Marc Aurel 180 ·Selbstbetrachtungen

Alle Dinge sind miteinander verflochten, und das Band ist heilig.

Marc Aurel 180 ·Selbstbetrachtungen

Übe dich auch in den Dingen, an denen du verzweifelst.

Marc Aurel 180 ·Selbstbetrachtungen

Tu nicht, als wenn du Tausende von Jahren zu leben hättest.

Marc Aurel 180 ·Selbstbetrachtungen

Sei wie ein Fels, an dem sich beständig die Wellen brechen.

Marc Aurel 180 ·Selbstbetrachtungen

Nichts begegnet einem, was er von Natur nicht zu ertragen vermag.

Marc Aurel 180 ·Selbstbetrachtungen

Dreißig Speichen umgeben eine Nabe: In ihrem Nichts besteht des Wagens Werk.

Lao Tzu 400 v.Chr. ·Daodejing

Lernen und ständig darin sich üben — ist das nicht eine Freude?

Konfuzius 500 v.Chr. ·Lunyu (Gespräche)

Lösche den Eindruck, ich sei gekränkt — und die Kränkung ist gelöscht.

Marc Aurel 180 ·Selbstbetrachtungen