Heimat
Zugehörigkeit, Herkunft, Vaterland im historischen 19.-Jh.-Sprachhorizont — Gotthelf, Keller, Heine.
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Zitate
Aus der Heimat hinter den Blitzen rot Da kommen die Wolken her, Aber Vater und Mutter sind lange tot, Es kennt mich dort keiner mehr.
Dem alten Wald, der nach und nach zerfällt, gleicht sehr auch unsere bewährte Sprache, die aus dem einst so weiten Raum in heute enge Grenzen zurückgedrängt ist. Wenn die Romanen nicht alle ihre Pflicht tun, geht es mit ihr zu Ende wie mit Tamangur.
Die Mutter klagt — hörst du es? Erzürne sie nicht länger!
Steh auf, Engadiner, steh auf, du Sut- und Surselver, halte stets in Ehren deine romanische Sprache!
Steh auf, wehre dich, Romane, für die Bündner Sprache, lass nicht absichtlich deine Gabe begraben!
Du graue Stadt am Meer, Du graue Stadt am Meer, Du sollst, du sollst gepriesen sein.
Alle, die jenseits der Landesgrenze wohnen, sind unsere Nachbarn, und bis auf weiteres liebe Nachbarn; alle, die diesseits wohnen, sind mehr als Nachbarn, nämlich unsere Brüder.
Achte jedes Mannes Vaterland, doch das deinige liebe!
Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.
Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland.
Wir wollen Schweizer bleiben.