Zitare

Walther von der Vogelweide

1170 — 1230 · schreibt auf Deutsch

Der bedeutendste mittelhochdeutsche Lyriker. Wandernder Sänger, vermutlich aus österreichisch-ostmittelfränkischem Raum (umstrittene Herkunft). Bekannt am Hof Friedrichs I. Babenberg in Wien (1190er), später als „der ungenâdige" am Hof Philipps von Schwaben und Friedrichs II. Hauptwerk-Gruppen: Minnesang (Lieder zur Hohen Minne und zur Niederen Minne), politische Spruchdichtung („Reichston", „Wiener Hofton"), Religions-Sprüche („Alterston"). Zeitgenosse Wolframs von Eschenbach und Hartmanns von Aue.

Orte
  • Zitare KI-Übersetzungs-Draft

Weh — wohin sind alle meine Jahre verschwunden!

1228 ·Elegie (L 124,1)

Ich saß auf einem Stein und schlug Bein über Bein, darauf setzte ich den Ellenbogen.

1198 ·Reichston (Spruch L 8,4)

Sagt mir jemand, was ist Liebe?

1200 ·Minneklage