Walther von der Vogelweide
Der bedeutendste mittelhochdeutsche Lyriker. Wandernder Sänger, vermutlich aus österreichisch-ostmittelfränkischem Raum (umstrittene Herkunft). Bekannt am Hof Friedrichs I. Babenberg in Wien (1190er), später als „der ungenâdige" am Hof Philipps von Schwaben und Friedrichs II. Hauptwerk-Gruppen: Minnesang (Lieder zur Hohen Minne und zur Niederen Minne), politische Spruchdichtung („Reichston", „Wiener Hofton"), Religions-Sprüche („Alterston"). Zeitgenosse Wolframs von Eschenbach und Hartmanns von Aue.
Orte
- Wien (lived in)
Epoche
Rolle
Übersetzungen im Korpus von
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Zitate (3)
Weh — wohin sind alle meine Jahre verschwunden!
Ich saß auf einem Stein und schlug Bein über Bein, darauf setzte ich den Ellenbogen.
Sagt mir jemand, was ist Liebe?