Mittelalter
500 – 1500
Tausendjährige Epoche zwischen Spätantike und Renaissance, geprägt von christlicher Theologie, Scholastik und höfischer Dichtung. Wissen wird in Klöstern bewahrt; Mystik und Minnesang stehen neben der gelehrten Lateinkultur.
21 Zitate
Wem Gott Wissen geschenkt hat und schöne Beredsamkeit, der darf nicht schweigen noch sich verbergen, sondern soll es gerne zeigen.
Reden wir nicht von ihnen, sondern schau und geh vorüber.
Du wirst erfahren, wie salzig das Brot der anderen schmeckt, und wie hart der Weg ist, auf fremden Treppen hinab- und hinaufzusteigen.
Ein Kuppler war das Buch und der, der es schrieb.
die Liebe, die die Sonne bewegt und die anderen Sterne.
Ihr wurdet nicht geschaffen, wie die Tiere zu leben, sondern um Tugend und Erkenntnis zu verfolgen.
Und von dort traten wir heraus, die Sterne wiederzusehen.
Die Liebe, die dem Geliebten das Wiederlieben nicht erlässt,
Lasst alle Hoffnung fahren, die ihr eintretet.
Auf halbem Weg des Lebens, das wir leben, fand ich mich wieder in dunklem Wald verirrt, weil mir der rechte Pfad verloren war.
Es war Brauch der Alten, das bezeugt Priscian, dass sie in den Büchern, die sie schrieben, recht dunkel sprachen.
Weh — wohin sind alle meine Jahre verschwunden!
Ich saß auf einem Stein und schlug Bein über Bein, darauf setzte ich den Ellenbogen.
Sagt mir jemand, was ist Liebe?
Wenn Gott die Frau in Vortrefflichkeit geschaffen hat, dann ist sie von höchster Vortrefflichkeit.
Es schien mir, als wäre ich gleich einer Ernte tieferer Philosophie als ich es vorher gewesen war: als wäre ich aus einem Traum erwacht.
Nichts kann dem Menschen so nahe sein wie Gott. Gott ist mir näher als ich mir selbst.
Wer Gott für ein Ding sucht oder mit einem Ding, der sucht Gott nicht.
Das Auge, in dem ich Gott sehe, ist dasselbe Auge, in dem Gott mich sieht.
Denn der Mensch ist die kleinere Welt.
O edelste Lebensgrünkraft, die du in der Sonne wurzelst.