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Friedrich Hölderlin Johann Christian Friedrich Hölderlin

1770 — 1843 · schreibt auf Deutsch

Deutscher Lyriker zwischen Klassik und Romantik. Studium im Tübinger Stift gemeinsam mit Hegel und Schelling. Hauptwerke: „Hyperion" (1797-99), Oden und Hymnen („An die Parzen", „Hälfte des Lebens", „Brot und Wein", „Patmos", „Andenken"), Übersetzungen Pindar und Sophokles. Ab 1807 in geistiger Umnachtung im „Hölderlinturm" bei der Schreinersfamilie Zimmer in Tübingen, wo er 36 weitere Jahre lebte. Wiederentdeckung als zentraler deutscher Dichter ab Norbert von Hellingrath (1910er) und Heidegger (1936ff).

Orte
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Wer das Tiefste gedacht, liebt das Lebendigste.

1799 ·Sokrates und Alcibiades

Voll Verdienst, doch dichterisch wohnet Der Mensch auf dieser Erde.

1823 ·In lieblicher Bläue

Was bleibet aber, stiften die Dichter.

1803 ·Andenken

Wo aber Gefahr ist, wächst Das Rettende auch.

1803 ·Patmos