Zitare

Wien

Hauptstadt Österreichs. Sterbeort von Bertha von Suttner.

20 Zitate · city

Zitate

Weh — wohin sind alle meine Jahre verschwunden!

Walther von der Vogelweide 1228 ·Elegie (L 124,1)

Ich saß auf einem Stein und schlug Bein über Bein, darauf setzte ich den Ellenbogen.

Walther von der Vogelweide 1198 ·Reichston (Spruch L 8,4)

Sagt mir jemand, was ist Liebe?

Walther von der Vogelweide 1200 ·Minneklage

Die Selbstliebe der Menschheit hat im Laufe der Zeiten drei schwere Kränkungen erfahren.

Sigmund Freud 1917 ·Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse

Wo Es war, soll Ich werden.

Sigmund Freud 1933 ·Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse

Die Traumdeutung ist die Via regia zur Kenntnis des Unbewussten im Seelenleben.

Sigmund Freud 1900 ·Die Traumdeutung

Vielleicht ist es so, dass auch das Wunder eine Vernunft hat.

Joseph Roth 1930 ·Hiob — Roman eines einfachen Mannes

Wohin soll ich denn, ich, ein Trotta?

Joseph Roth 1938 ·Die Kapuzinergruft

Es war eine gute Zeit, ich sage es, ohne dass ich der besseren nachweine.

Joseph Roth 1938 ·Die Kapuzinergruft

Die Sprache ist die Mutter, nicht die Magd des Gedankens.

Karl Kraus 1912 ·Pro domo et mundo

Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben; man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.

Karl Kraus 1909 ·Sprüche und Widersprüche

Man lebt nicht einmal einmal.

Karl Kraus 1909 ·Sprüche und Widersprüche

Mit dem Talente ist es wie mit dem Glück: man muß es haben.

Marie von Ebner-Eschenbach 1880 ·Aphorismen

Geistreich sein wollen ist oft eine größere Strafe, als geistlos sein.

Marie von Ebner-Eschenbach 1880 ·Aphorismen

Die einfachsten Wahrheiten sind die, zu denen der Mensch zuletzt kommt.

Marie von Ebner-Eschenbach 1880 ·Aphorismen

Wer nichts weiß, muß alles glauben.

Marie von Ebner-Eschenbach 1880 ·Aphorismen

Lampenfieber ist eine Begleiterscheinung der Eitelkeit, eine zitternde Frage an das Schicksal: wie werde ich gefallen?, mit dem ganzen Nachdruck auf der Silbe «ich».

Bertha von Suttner 1909 ·Memoiren

Es ist erstaunlich, wie sehr man ein solches Buch als Freund empfindet - wie man ihm alles sagen und klagen kann, wie man über seine Blätter die Tränen weinen kann, die man den anderen, besonders einem geliebten Kranken, verbergen muss.

Bertha von Suttner 1909 ·Memoiren

Keinem vernünftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ölflecken mit Öl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden.

Bertha von Suttner 1889 ·Die Waffen nieder!

Ich habe es zu früh erkannt, daß der Schlachteneifer nichts Übermenschliches, sondern – Untermenschliches ist; keine mystische Offenbarung aus dem Reiche Luzifers, sondern eine Reminiscenz aus dem Reiche der Tierheit - ein Wiedererwachen der Bestialität.

Bertha von Suttner 1889 ·Die Waffen nieder!