Henri-Frédéric Amiel
Schweizer Philosoph, Dichter und Tagebuchschreiber aus Genf, Professor für Ästhetik und Philosophie an der dortigen Akademie. Zu Lebzeiten kaum bekannt; sein Nachruhm beruht fast vollständig auf dem „Journal intime" — einem über 17.000 Seiten umfassenden Tagebuch der Selbstbeobachtung, aus dem postum (ab 1882) Auswahl- bände erschienen. Eine der feinsten introspektiven Stimmen des 19. Jahrhunderts.
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Zitate (3)
Tausend Dinge schreiten voran, neunhundertneunundneunzig weichen zurück: das ist der Fortschritt.
Altern zu können ist das Meisterwerk der Weisheit und eines der schwierigsten Kapitel der großen Kunst zu leben.
Jede Landschaft ist ein Zustand der Seele.