Zitare

Essayist:in

Person, die ihre Gedanken in der literarischen Form des Essays entfaltet — argumentierend, persönlich, zwischen Wissenschaft und Literatur stehend.

54 Zitate

Bücher sind das Beste der Dinge, recht gebraucht; missbraucht, das Schlimmste.

Ralph Waldo Emerson 1837 ·The American Scholar

Die Jahre lehren vieles, was die Tage nie wissen.

Ralph Waldo Emerson 1844 ·Experience

Selbstvertrauen ist das Wesen des Heldentums.

Ralph Waldo Emerson 1841 ·Heroism

Nichts Großes wurde je ohne Begeisterung erreicht.

Ralph Waldo Emerson 1841 ·Circles

Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist, selbst einer zu sein.

Ralph Waldo Emerson 1841 ·Friendship

Im Wald kehren wir zurück zu Vernunft und Glauben.

Ralph Waldo Emerson 1836 ·Nature

Die Natur trägt immer die Farben des Geistes.

Ralph Waldo Emerson 1836 ·Nature

Groß zu sein heißt, missverstanden zu werden.

Ralph Waldo Emerson 1841 ·Self-Reliance

Die Gesellschaft ist überall in einer Verschwörung gegen die Mündigkeit jedes ihrer Mitglieder.

Ralph Waldo Emerson 1841 ·Self-Reliance

Wer nichts als Chemie versteht, versteht auch die nicht recht.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Sehr viele und vielleicht die meisten Menschen müssen, um etwas zu finden, erst wissen, daß es da ist.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Ein sicheres Zeichen von einem guten Buch ist, wenn es einem immer besser gefällt je älter man wird.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Der gewöhnliche Kopf ist immer der herrschenden Meinung und der herrschenden Mode konform.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Nichts setzt dem Fortgang der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt, was man noch nicht weiß.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Man muß etwas Neues machen, um etwas Neues zu sehen.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Das viele Lesen hat uns eine gelehrte Barbarei zugezogen.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Wo Mäßigung ein Fehler ist, da ist Gleichgültigkeit ein Verbrechen.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu sengen.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Die Schönheit ist nichts als das Versprechen des Glücks.

Stendhal 1822 ·De l'amour

Ein Roman ist ein Spiegel, den man auf einem Weg entlang trägt.

Stendhal 1830 ·Le Rouge et le Noir

Der Tod einer schönen Frau ist also unzweifelhaft das poetischste Thema der Welt.

Edgar Allan Poe 1846 ·The Philosophy of Composition

Alles, was wir sehen oder scheinen, ist nur ein Traum in einem Traum.

Edgar Allan Poe 1849 ·A Dream Within a Dream

Sprach der Rabe: „Nimmermehr."

Edgar Allan Poe 1845 ·The Raven

Schließt eure Bibliotheken ab, wenn ihr wollt; aber es gibt kein Tor, kein Schloss, keinen Riegel, den ihr der Freiheit meines Geistes auferlegen könntet.

Virginia Woolf 1929 ·A Room of One's Own

In den meisten Zeiten der Geschichte war Anonym eine Frau.

Virginia Woolf 1929 ·A Room of One's Own

Eine Frau braucht Geld und ein eigenes Zimmer, wenn sie Romane schreiben will.

Virginia Woolf 1929 ·A Room of One's Own

Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert.

Walter Benjamin 1940 ·Über den Begriff der Geschichte

Geschichte ist Gegenstand einer Konstruktion, deren Ort nicht die homogene und leere Zeit, sondern die von Jetztzeit erfüllte bildet.

Walter Benjamin 1940 ·Über den Begriff der Geschichte

Es ist niemals ein Dokument der Kultur, ohne zugleich ein solches der Barbarei zu sein.

Walter Benjamin 1940 ·Über den Begriff der Geschichte

Ich habe hier nur einen Strauß fremder Blumen zusammengebunden — von Eigenem habe ich nichts als das Bindfaden-Band beigesteuert.

Michel de Montaigne 1588 ·Essais (De la phisionomie)

Die größte Sache der Welt ist, bei sich selbst sein zu können.

Michel de Montaigne 1580 ·Essais (De la solitude)

Ich male nicht das Sein, ich male das Werden.

Michel de Montaigne 1588 ·Essais (Du repentir)

Was weiß ich?

Michel de Montaigne 1580 ·Essais (Apologie de Raimond Sebond)

Vertraue dir selbst: jedes Herz schwingt zu dieser eisernen Saite.

Ralph Waldo Emerson 1841 ·Self-Reliance

Wer ein Mensch sein will, muss ein Nichtangepasster sein.

Ralph Waldo Emerson 1841 ·Self-Reliance

Eine törichte Konsequenz ist der Kobold kleiner Geister.

Ralph Waldo Emerson 1841 ·Self-Reliance

Weder die Sonne noch der Tod lassen sich starr ansehen.

François de La Rochefoucauld 1678 ·Maximes

Alle Welt klagt über ihr Gedächtnis, niemand über sein Urteilsvermögen.

François de La Rochefoucauld 1678 ·Maximes

Die Heuchelei ist die Huldigung, die das Laster der Tugend erweist.

François de La Rochefoucauld 1678 ·Maximes

Unsere Tugenden sind meistens nichts anderes als verkleidete Laster.

François de La Rochefoucauld 1678 ·Maximes

Der Mensch ist ein Meisterstück der Schöpfung, schon deswegen, weil er bei allem Determinismus, der auf ihn drückt, dennoch glaubt, er handle als freies Wesen.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Ich kann zwar nicht sagen, ob es besser werden wird, wenn es anders wird; aber so viel kann ich sagen, es muß anders werden, wenn es gut werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Ein Buch ist ein Spiegel, wenn ein Affe hineinsieht, so kann kein Apostel heraussehen.

Georg Christoph Lichtenberg 1775 ·Sudelbücher

Ein Zyniker ist ein Mensch, der von allem den Preis kennt und von nichts den Wert.

Oscar Wilde 1892 ·Lady Windermere's Fan

Die Wahrheit ist selten rein und nie einfach.

Oscar Wilde 1895 ·The Importance of Being Earnest

Leben ist das Seltenste auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, das ist alles.

Oscar Wilde 1891 ·The Soul of Man under Socialism

Wir liegen alle im Rinnstein, aber manche von uns schauen nach den Sternen.

Oscar Wilde 1892 ·Lady Windermere's Fan

Ich kann allem widerstehen, nur der Versuchung nicht.

Oscar Wilde 1892 ·Lady Windermere's Fan

Gott wird mir verzeihen, das ist sein Beruf.

Heinrich Heine 1856 ·Letzte Worte

Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner.

Heinrich Heine 1834 ·Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland

Düfte sind die Gefühle der Blumen.

Heinrich Heine 1826 ·Die Harzreise

Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.

Heinrich Heine 1843 ·Nachtgedanken

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, Daß ich so traurig bin; Ein Mährchen aus alten Zeiten, Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Heinrich Heine 1827 ·Buch der Lieder

Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher Verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Heinrich Heine 1823 ·Almansor