Blaise Pascal
Französischer Mathematiker, Physiker und religiöser Philosoph der Frühen Neuzeit. Wissenschaftliche Beiträge: Pascal-Dreieck, Wahrscheinlichkeits-Rechnung mit Fermat, Pascal'sches Prinzip (Hydrostatik), erste Rechenmaschine („Pascaline", 1645). Religiöses Hauptwerk: postume „Pensées" — Fragmente einer geplanten Apologie des Christentums, in der Standard-Ausgabe von Lafuma (1951) rekonstruiert. Janseniten-naher Mystiker; berühmtes Erleuchtungs- Erlebnis 23. November 1654 („Mémorial").
- Clermont-Ferrand (born in)
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- Paris (died in)
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Zitate (12)
Der Mensch übersteigt unendlich den Menschen.
Da man nicht erreichen konnte, dass das Gerechte stark sei, hat man dafür gesorgt, dass das Starke gerecht sei.
Das Letzte, was man beim Verfassen eines Werkes findet, ist die Erkenntnis, was man an den Anfang stellen muss.
Die wahre Beredsamkeit spottet der Beredsamkeit, die wahre Moral spottet der Moral.
Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will, dass, wer den Engel spielen will, das Tier macht.
Das Ich ist hassenswert.
Wir leben niemals, sondern wir hoffen zu leben.
Das ganze Unglück der Menschen rührt von einer einzigen Sache her: dass sie nicht ruhig in einem Zimmer zu bleiben wissen.
Die Nase der Kleopatra — wäre sie kürzer gewesen, das ganze Antlitz der Erde hätte sich geändert.
Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume erschreckt mich.
Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt.
Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste der Natur — aber ein denkendes Schilfrohr.