Miguel de Cervantes Miguel de Cervantes Saavedra
Spanischer Romancier, Dramatiker und Lyriker des Siglo de Oro. Soldat in der Schlacht von Lepanto (1571, dort die linke Hand verloren), fünf Jahre in algerischer Gefangenschaft (1575-80), später Steuereintreiber. Hauptwerk: „El ingenioso hidalgo Don Quijote de la Mancha" (Teil I 1605, Teil II 1615) — der erste moderne Roman in der Welt-Literatur. Weitere Werke: „Novelas ejemplares" (1613), „Los trabajos de Persiles y Sigismunda" (postum 1617). Gestorben in Madrid am 22. April 1616 (zwei Tage vor Shakespeares Tod nach gregorianischem Kalender — beide Daten dokumentiert in den Sterberegistern).
- Madrid (died in)
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Zitate (12)
Sagte die Pfanne zum Kessel: Geh mir aus dem Weg, du Rußschwarze.
Wer heute fällt, kann morgen wieder aufstehen.
Wisse, Sancho, dass kein Mensch mehr ist als ein anderer, wenn er nicht mehr tut als ein anderer.
Der Fleiß ist die Mutter des guten Glücks.
Gut predigt, wer gut lebt.
Die Feder ist die Zunge der Seele.
Es gibt kein Buch, das so schlecht wäre, dass es nicht etwas Gutes enthielte.
Jeder ist der Schmied seines eigenen Glücks.
An einem Ort der Mancha, dessen Namen ich mich nicht entsinnen will, lebte vor nicht langer Zeit ein Hidalgo, einer von denen mit Lanze im Gestell, alter Tartsche, magrem Gaul und Windhund zur Jagd.
„Welche Riesen?", fragte Sancho Pansa. „Jene da", antwortete sein Herr, „mit den langen Armen."
Die Freiheit, Sancho, ist eines der köstlichsten Geschenke, die der Himmel den Menschen gemacht hat.
Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere.