Zitare

Sie wandelt in Schönheit, gleich der Nacht wolkenloser Himmel und sternenklarer Räume.

Lord Byron 1815 ·Hebrew Melodies

„Hoffnung" ist das Ding mit Federn — das in der Seele sitzt — und die Melodie ohne Worte singt — und nie aufhört — gar nicht —

Emily Dickinson 1861 ·Poems

Es war, als hätt der Himmel Die Erde still geküßt, Daß sie im Blütenschimmer Von ihm nur träumen müßt.

Joseph von Eichendorff 1837 ·Mondnacht

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, Daß ich so traurig bin; Ein Mährchen aus alten Zeiten, Das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Heinrich Heine 1827 ·Buch der Lieder

Ich will in das Grenzenlose zu mir zurück.

Else Lasker-Schüler 1902 ·Weltflucht

Alles, was wir sehen oder scheinen, ist nur ein Traum in einem Traum.

Edgar Allan Poe 1849 ·A Dream Within a Dream

Sprach der Rabe: „Nimmermehr."

Edgar Allan Poe 1845 ·The Raven

Der scheint mir gleich den Göttern zu sein, der dir gegenüber sitzt und dich nahe süß sprechen hört

Sappho 580 v.Chr. ·Sappho-Fragmente (LP 31)

Der Nebel steigt, es fällt das Laub; Schenk ein den Wein, den holden!

Theodor Storm 1848 ·Oktoberlied

O Kapitän! mein Kapitän! unsere schreckliche Fahrt ist vorbei, das Schiff hat jeden Sturm überstanden, der Preis ist errungen

Walt Whitman 1865 ·Leaves of Grass (Memories of President Lincoln)