Karl Kraus
Österreichischer Aphoristiker, Satiriker und Sprachkritiker. Hauptwerk: „Die Fackel" (1899-1936) — fast vierzig Jahre lang allein verfasste und redigierte Zeitschrift, 922 Hefte. Aphorismen- Bände „Sprüche und Widersprüche" (1909), „Pro domo et mundo" (1912), „Nachts" (1919). Apokalyptisches Drama „Die letzten Tage der Menschheit" (1922) gegen den 1. Weltkrieg. Sprach-Skepsis als ethische Methode — eine der einflussreichsten Stimmen der Wiener Moderne neben Wittgenstein, Loos, Schönberg.
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Zitate (3)
Die Sprache ist die Mutter, nicht die Magd des Gedankens.
Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben; man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
Man lebt nicht einmal einmal.