Liebe & Freundschaft
Zuneigung, Verlangen, Bindung — und die Freundschaft als ihre nüchternere Schwester. Sapphos Eifersuchtsode, Dantes „Amor, der keinem Geliebten das Lieben erlässt", Eichendorffs verschwundene Liebste, Schillers Warnung vor der Ehe, Jane Austens Heiratsmarkt, Tolstois Gleichsetzung von Lieben und Leben. Bei Augustinus und Aristoteles reicht das Thema über das Paar hinaus.
23 Zitate
Zitate
Ich sei, gewährt mir die Bitte, In eurem Bunde der dritte.
Und die Treue, sie ist doch kein leerer Wahn.
Den Dank, Dame, begehr ich nicht.
Wo die Mädchen am Fenster lauschen, Wann der Lauten Klang erwacht, Und die Brunnen verschlafen rauschen In der prächtigen Sommernacht.
Freundschaft ist gewiss der feinste Balsam für die Schmerzen enttäuschter Liebe.
Kein Reiz kommt der Zärtlichkeit des Herzens gleich.
Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein alleinstehender Mann im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.
Küsse, Bisse, das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt, kann das eine für das andere greifen.
In einem kühlen Grunde Da geht ein Mühlenrad, Meine Liebste ist verschwunden, Die dort gewohnet hat.
Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist, selbst einer zu sein.
die Liebe, die die Sonne bewegt und die anderen Sterne.
Die Liebe, die dem Geliebten das Wiederlieben nicht erlässt,
Sie wandelt in Schönheit, gleich der Nacht wolkenloser Himmel und sternenklarer Räume.
Manche sagen, ein Reiterheer, andere ein Fußvolk, andere eine Flotte sei auf der schwarzen Erde das Schönste — ich aber: das, was man liebt.
Der scheint mir gleich den Göttern zu sein, der dir gegenüber sitzt und dich nahe süß sprechen hört
Der Freund ist ein zweites Selbst.
Deine Seele, die die meine liebet, Ist verwirkt mit ihr im Teppichtibet.
Liebe, und tu, was du willst.
Wer das Tiefste gedacht, liebt das Lebendigste.
Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet.
Wo Liebe ist, da ist auch Gott.
Lieben heißt, das Leben dessen zu leben, den man liebt.
Es ist erstaunlich, wie sehr man ein solches Buch als Freund empfindet - wie man ihm alles sagen und klagen kann, wie man über seine Blätter die Tränen weinen kann, die man den anderen, besonders einem geliebten Kranken, verbergen muss.