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Letzter Build: 19.7.2026, 01:00:15
Freundschaft ist gewiss der feinste Balsam für die Schmerzen enttäuschter Liebe.
Kein Reiz kommt der Zärtlichkeit des Herzens gleich.
Wer, ob Herr oder Dame, an einem guten Roman keine Freude hat, muss unerträglich dumm sein.
Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein alleinstehender Mann im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.
Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.
Das Gute — dieser Satz steht fest — ist stets das Böse, was man läßt.
Es ist Tradition seit alter Zeit: Wer Sorgen hat, hat auch Likör.
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.
Wir sind Puppen, von unbekannten Gewalten am Draht gezogen; nichts, nichts wir selbst!
Was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?
Jeder Mensch ist ein Abgrund; es schwindelt einem, wenn man hinabsieht.
Friede den Hütten! Krieg den Palästen!
Immer enger, leise, leise ziehen sich die Lebenskreise, schwindet hin, was prahlt und prunkt, schwindet Hoffen, Hassen, Lieben, und ist nichts in Sicht geblieben als der letzte dunkle Punkt.
Alles Alte, soweit es Anspruch darauf hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir recht eigentlich leben.
Das ist ein weites Feld.
Die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war.
Nun, o Unsterblichkeit, bist du ganz mein!
Küsse, Bisse, das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt, kann das eine für das andere greifen.
Das Paradies ist verriegelt und der Cherub hinter uns; wir müssen die Reise um die Welt machen, und sehen, ob es vielleicht von hinten irgendwo wieder offen ist.
Ein freier Mensch denkt an nichts weniger als an den Tod, und seine Weisheit ist nicht eine Betrachtung des Todes, sondern des Lebens.
Denn Friede ist nicht Abwesenheit des Krieges, sondern eine Tugend, die aus der Seelenstärke entspringt.
Ich habe mich beharrlich bemüht, die menschlichen Handlungen nicht zu verlachen, nicht zu beklagen, nicht zu verfluchen, sondern zu verstehen.
Doch alles Erhabene ist so schwierig wie selten.
Tue das Gute vor dich hin und bekümmere dich nicht, was daraus wird.
Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder und wissen gar nicht viel.
Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.
Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar.
Wo Kinder sind, da ist ein goldnes Zeitalter.
Die Philosophie ist eigentlich Heimweh — Trieb, überall zu Hause zu sein.
Wir suchen überall das Unbedingte, und finden immer nur Dinge.