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Letzter Build: 3.6.2026, 15:30:37
Wer hat dich, du schöner Wald, Aufgebaut so hoch da droben? Wohl den Meister will ich loben, Solang noch mein' Stimm' erschallt.
Laue Luft kommt blau geflossen, Frühling, Frühling soll es sein! Waldwärts Hörnerklang geschossen, Mut'ger Augen lichter Schein;
Es ist schon spät, es wird schon kalt, Was reitst du einsam durch den Wald? Der Wald ist lang, du bist allein, Du schöne Braut! Ich führ dich heim!
Komm, Trost der Welt, du stille Nacht! Wie steigst du von den Bergen sacht, Die Lüfte alle schlafen, Ein Schiffer nur noch, wandermüd, Singt übers Meer sein Abendlied Zu Gottes Lob im Hafen.
Aus der Heimat hinter den Blitzen rot Da kommen die Wolken her, Aber Vater und Mutter sind lange tot, Es kennt mich dort keiner mehr.
O Täler weit, o Höhen, O schöner, grüner Wald, Du meiner Lust und Wehen Andächtger Aufenthalt!
In einem kühlen Grunde Da geht ein Mühlenrad, Meine Liebste ist verschwunden, Die dort gewohnet hat.
Es schienen so golden die Sterne, Am Fenster ich einsam stand Und hörte aus weiter Ferne Ein Posthorn im stillen Land.
Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus.
Sagte die Pfanne zum Kessel: Geh mir aus dem Weg, du Rußschwarze.
Wer heute fällt, kann morgen wieder aufstehen.
Wisse, Sancho, dass kein Mensch mehr ist als ein anderer, wenn er nicht mehr tut als ein anderer.
Der Fleiß ist die Mutter des guten Glücks.
Gut predigt, wer gut lebt.
Die Feder ist die Zunge der Seele.
Es gibt kein Buch, das so schlecht wäre, dass es nicht etwas Gutes enthielte.
Jeder ist der Schmied seines eigenen Glücks.
An einem Ort der Mancha, dessen Namen ich mich nicht entsinnen will, lebte vor nicht langer Zeit ein Hidalgo, einer von denen mit Lanze im Gestell, alter Tartsche, magrem Gaul und Windhund zur Jagd.
Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig.
Weder Italiener noch Deutsche! Rätoromanen wollen wir bleiben!
Nur wenn der Dichter sich selbst treu bleibt, kann die Empfindung zur Dichtung erblühen.
Dem alten Wald, der nach und nach zerfällt, gleicht sehr auch unsere bewährte Sprache, die aus dem einst so weiten Raum in heute enge Grenzen zurückgedrängt ist. Wenn die Romanen nicht alle ihre Pflicht tun, geht es mit ihr zu Ende wie mit Tamangur.
Die Mutter klagt — hörst du es? Erzürne sie nicht länger!
Steh auf, Engadiner, steh auf, du Sut- und Surselver, halte stets in Ehren deine romanische Sprache!
Steh auf, wehre dich, Romane, für die Bündner Sprache, lass nicht absichtlich deine Gabe begraben!
Steh auf, verteidige, Romane, deine alte Sprache, fordere Achtung für dein Denken!
Bücher sind das Beste der Dinge, recht gebraucht; missbraucht, das Schlimmste.
Die Jahre lehren vieles, was die Tage nie wissen.
Selbstvertrauen ist das Wesen des Heldentums.
Nichts Großes wurde je ohne Begeisterung erreicht.