Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling.

Aristoteles 340 v.Chr. ·Nikomachische Ethik (1098a 18)

Das Gute — dieser Satz steht fest — ist stets das Böse, was man läßt.

Wilhelm Busch 1872 ·Die fromme Helene

Gut predigt, wer gut lebt.

Miguel de Cervantes 1615 ·El ingenioso hidalgo Don Quijote de la Mancha (Segunda parte)

Ihr wurdet nicht geschaffen, wie die Tiere zu leben, sondern um Tugend und Erkenntnis zu verfolgen.

Dante Alighieri 1321 ·La Divina Commedia (Inferno)

Edel sei der Mensch, Hülfreich und gut!

Johann Wolfgang von Goethe 1783 ·Das Göttliche

Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland.

Jeremias Gotthelf 1842 ·Eines Schweizers Wort an den Schweizerischen Schützenverein

Vor die Tugend haben die unsterblichen Götter den Schweiß gesetzt.

Hesiod 700 v.Chr. ·Erga kai hemerai (V. 289-290)

Der Mensch soll nicht tugendhaft, nur natürlich sein, so wird die Tugend von selbst kommen.

Gottfried Keller 1880 ·Briefe

Die Heuchelei ist die Huldigung, die das Laster der Tugend erweist.

François de La Rochefoucauld 1678 ·Maximes

Unsere Tugenden sind meistens nichts anderes als verkleidete Laster.

François de La Rochefoucauld 1678 ·Maximes

Das Gute bleibt ewig gut, aber das Schlechte wird durch das Alter immer schlechter.

Johann Heinrich Pestalozzi 1819 ·Kinderlehre der Wohnstube

Doch alles Erhabene ist so schwierig wie selten.

Baruch de Spinoza 1677 ·Ethica, more geometrico demonstrata

Denn Friede ist nicht Abwesenheit des Krieges, sondern eine Tugend, die aus der Seelenstärke entspringt.

Baruch de Spinoza 1677 ·Tractatus Politicus